Woitkowski, David

Beitrag auf der GDCP-Jahrestagung 2018

Die Eingangsphase des Physikstudiums ist durch eine Reihe von Problemlösesituationen geprägt. Studierende verbringen einen nennenswerten Teil ihrer Arbeitszeit mit dem Lösen von Übungszetteln. Diese werden von vielen Studierenden als wesentliche Herausforderung wahrgenommen, zumal Problemlösefähigkeiten im Studium i.d.R. nicht explizit gelehrt werden und die im Übungsbetrieb nötigen mathematischen Fähigkeiten recht bald im Studium deutlich ansteigen.

Vorhandene Instrumente in diesem Kontext erheben häufig nur Ausschnitte des Lösungsprozesses (wie z.B. die Problemrepräsentation) oder arbeiten konzeptionell mit nicht-wissensbasierten Problemstellungen. Beides erscheint für die typische Problemlösesituation im Übungsbetrieb nicht angemessen. Es wurde daher ein Erhebungsverfahren entwickelt, welches sich nahe an die authentische Situation des Übungszettellösens anlehnt. Dabei stehen die Problemschemata als Ressource für das Wissenszentrierte Problemlösen im Fokus der Testkonstruktion.

Im Vortrag wird das Erhebungskonzept vorgestellt und erste Pilot-Ergebnisse aus dem ersten Studienjahr Physik präsentiert.

 

Referenz:
Woitkowski, David (2019). Erhebung der Problemlösefähigkeit im Physikstudium – Vorstellung eines Erhebungsverfahrens –. In: C. Maurer (Hrsg.), Naturwissenschaftliche Bildung als Grundlage für berufliche und gesellschaftliche Teilhabe. Gesellschaft für Didaktik der Chemie und Physik, Jahrestagung in Kiel 2018. (S. 492). Universität Regensburg

Den Beitrag können Sie hier als pdf herunterladen.

Der gesamte Tagungsband, in dem dieser Beitrag erschienen ist, ist ebenfalls verfügbar: Tagungsband herunterladen