Albertus, Michael & Bolte, Claus

Beitrag auf der GDCP-Jahrestagung 2015

Traditionell wird Berufsorientierung in der Sekundarstufe I hauptsächlich in separaten Unterrichtsfächern (z.B. Arbeitslehre, Wirtschaft-Arbeit-Technik) oder durch spezifische Veranstaltungen außerhalb des Fachunterrichts realisiert. Mit der Etablierung des Dualen Lernens an Integrierten Sekundarschulen in Berlin rücken zunehmend auch alternative Formen der Berufsorientierung in den Fokus fachdidaktischer Maßnahmen und deren Evaluation. Aktuelle Untersuchungen bescheinigen Chemieunterricht, einen eher geringen Beitrag zu leisten, um Jugendliche im Rahmen ihrer Berufsorientierung und Berufswahl zu unterstützen. Aus diesem Grund haben wir zunächst eine 5-tägige Interventionsmaßnahme mit dem Titel „Berufe-NaWigator“ entwickelt und untersucht, inwiefern berufsorientierende Potenziale im Kontext chemiebezogener Lernumgebungen genutzt werden können. Im Zentrum unseres Posters stehen ausgewählte Aspekte der Konzeption und der Evaluation der Berufe-NaWigator Intervention, die wir in einem Pre-Post-Test- und Treatment-Kontrollgruppendesign realisiert haben.

 

Referenz:
Albertus, Michael & Bolte, Claus (2016). „Berufe-NaWigator“: Berufsorientierende Potenziale im Chemieunterricht. In: C. Maurer (Hrsg.), Authentizität und Lernen - das Fach in der Fachdidaktik. Gesellschaft für Didaktik der Chemie und Physik, Jahrestagung in Berlin 2015. (S. 482). Universität Regensburg

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