Haase, Luzie & Pietzner, Verena

Beitrag auf der GDCP-Jahrestagung 2015

Anknüpfend an bisherige Arbeiten zur chemiebezogenen Berufsorientierung wird im Rahmen eines Promotionsprojektes die chemiebezogene Berufsorientierung an Schulen untersucht und weiterentwickelt. Dazu wird zunächst der Ist-Zustand erhoben, um Informationen über die derzeitige Berufsorientierung zu erhalten Darauf aufbauend sollen in einem zweiten Schritt neue Unterrichtsmaterialien entwickelt und erprobt werden, welche authentische Tätigkeiten chemischer Berufe in den Chemieunterricht einbetten. Die von Schüler/innen oft empfundene Abstraktheit des Faches wird somit in lebensnahe Kontexte überführt, um Interesse an chemischen Berufen zu wecken oder zu fördern. Die Erhebung des Ist-Zustandes wurde mittels einer quantitativen Fragebogenstudie an allgemeinbildenden Schulen des Weser-Ems-Gebietes mit ca. 1100 Schüler/innen durchgeführt. Dabei wurde unter anderem die Akzeptanz und Bekanntheit chemischer Berufsbilder sowie das Selbstwirksamkeitskonzept der Schüler/innen bezüglich notwendiger Kompetenzen in der Chemiebranche erhoben. Im Vortrag werden die ersten Ergebnisse der Studie vorgestellt.

 

Referenz:
Haase, Luzie & Pietzner, Verena (2016). Berufsorientierung im Chemieunterricht der Sekundarstufe I. In: C. Maurer (Hrsg.), Authentizität und Lernen - das Fach in der Fachdidaktik. Gesellschaft für Didaktik der Chemie und Physik, Jahrestagung in Berlin 2015. (S. 71). Universität Regensburg

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