Ziegelbauer, Sascha & Girwidz, Raimund

Beitrag auf der GDCP-Jahrestagung 2007

Im Rahmen des Projekts Physik im Kontext wurden Unterrichtseinheiten zum Thema Sensorik entwickelt. Dabei wurden Leitideen der Ansätze situierten und problemorientierten Lernens sowie der Münchner Interessentheorie berücksichtigt. Durch die Verankerung von Inhalten an authentischen Kontexten und die Anregung situativer und persönlicher Interessen sollen kognitive Aktivitäten im Unterricht gefördert werden. Hierzu zählen vor allem organisierende und am Verstehen orientierte Prozesse. 1. Haben verschiedene Formen des Interesses einen Einfluss auf kognitive Aktivitäten im Unterricht. 2. Haben die subjektive Wertschätzung physikalischer Inhalte und der Wertbezug zum aktuellen Thema einen Einfluss auf kognitive Aktivitäten im Unterricht? 3. Weisen Schüler/innen nach den Unterrichtseinheiten zum Themenbereich Sensorik höhere Werte bei individuellem Interesse, individueller Wertschätzung physikalischer Inhalte und kognitiver Aktivität auf, als Schüler/innen mit "traditionellem" Unterricht? Es wurden ein Vor- und Nachtest sowie eine Stunden begleitende Fragebogenerhebung eingesetzt.

 

Referenz:
Ziegelbauer, S. & Girwidz, R. (2008). Förderung kognitiver Aktivitäten im kontextbezogenen Physikunterricht. In: D. Höttecke (Hrsg.), Kompetenzen, Kompetenzmodelle, Kompetenzentwicklung (S. 227-229). Münster: LIT-Verlag.