Dunker, Nina, Moschner, Barbara & Parchmann, Ilka

Beitrag auf der GDCP-Jahrestagung 2007

Heute stellt sich nicht mehr die Frage, ob Grundschüler/innen naturwissenschaftliche Inhalte lernen sollen sondern vielmehr wie sie die vermeintlich abstrakten Konzepte nachhaltig in ihre bestehenden Wissensstrukturen integrieren können. Dazu ist es notwendig, dass die Schüler Fachbegriffe lernen und mit konzeptuellem Wissen anreichern. Die Frage ist: Können Lernmethoden, die besonders auf die strukturelle Vernetzung von Wissensinhalten zielen, Grundschülern helfen, effizienter naturwissenschaftliche Inhalte zu lernen als mit anderen, nichtvernetzten Methoden. In einer Vergleichsstudie wurde analysiert, ob das konzeptuelle Wissen von 92 Grundschülern nachhaltig durch den Einsatz der Methode des Concept Mappings beeinflusst werden kann. Diese Methode, die ihre Stärken im Bereich der sinnvollen Begriffsvernetzung hat, wurde mit einer linear strukturierten Methode kontrastiert. Die bisherigen Ergebnisse zeigen, dass neben der Anzahl an verwendeten Fachbegriffen vor allem der Tiefegrad der Vernetzung in den Concept Maps entscheidend für die Lerneffizienz sind.

 

Referenz:
Dunker, N., Moschner, B. & Parchmann, I. (2008). Untersuchungen zur Lernwirksamkeit von Concept Maps\nfür die Didaktische Rekonstruktion des Themas „Feuer“. In: D. Höttecke (Hrsg.), Kompetenzen, Kompetenzmodelle, Kompetenzentwicklung (S. 209-211). Münster: LIT-Verlag.