Gedaschko, Andreas

Beitrag auf der GDCP-Jahrestagung 2007

Sinnkonstruktionen spielen für die Einstellungen der Lernenden zum Fach und für die Entwicklung von Kompetenzen eine wichtige Rolle. Durch Offenes Experimentieren soll eine Beziehung zwischen den Entwicklungsaufgaben der Jugendlichen und den Anforderungen von Schule hergestellt werden. Damit wird ein Beitrag zur Entwicklung von Identität und Kompetenz geliefert (Schenk 2005). Untersucht werden soll, ob selbstständig entworfene und durchgeführte Experimente Sinnkonstruktionen begünstigen können und positiven Einfluss auf Deutung und Bearbeitung von Entwicklungsaufgaben haben. Ich frage weiter, unter welchen Umständen tätigkeitsbezogene bzw. gegenstandsbezogene Sinnkonstruktionen tragfähig sind und inwiefern sich Kompetenzerleben auf Sinnkonstruktionen auswirkt.\nErste Auswertungen qualitativer Daten, die vor und nach einer Einheit zum Offenen Experimentieren in einer 9./10. Gymnasialklasse erhoben wurden, sollen vorgestellt werden.

 

Referenz:
Gedaschko, A. (2008). Sinnkonstruktionen und offenes Experimentieren im Physikunterricht. In: D. Höttecke (Hrsg.), Kompetenzen, Kompetenzmodelle, Kompetenzentwicklung (S. 197-199). Münster: LIT-Verlag.