Klos, Silke & Sumfleth, Elke

Beitrag auf der GDCP-Jahrestagung 2007

Neben einer anschlussfähigen naturwissenschaftlichen Grundbildung wird in der fachdidaktischen Diskussion anhaltend gefordert, das Interesse der Schülerinnen und Schüler an den naturwissenschaftlichen Fächern zu fördern. Während die Forschung zur Interessenlage von Grundschulkindern belegt, dass ein überaus hohes Interesse an naturwissenschaftlichen Fragen besteht, nimmt das Interesse, vor allem an Chemie und Physik, auf den weiterführenden Schule stark ab (Schön, 2004). In dem Lehrplan des Fachs Naturwissenschaft (NW) für die 5. und 6 Klasse wird die Interessenförderung als ein Hauptziel genannt. Durch einen integrierten, phänomen- und handlungsorientierten Unterricht soll ein enger Bezug zur Lebenswelt der Lernenden und somit eine Interessensteigerung erreicht werden. In diesem Projekt sind SuS nach 2 Jahren Unterricht im Fach NW in einem Fragebogen nach ihrem Interesse an den Naturwissenschaften befragt worden. Die Angaben sind mit denen der SuS des traditionellen, differenzierten Unterrichts verglichen worden. Die Ergebnisse werden auf der Tagung vorgestellt.

 

Referenz:
Klos, S. & Sumfleth, E. (2008). Interessenförderung im Anfangsunterricht. In: D. Höttecke (Hrsg.), Kompetenzen, Kompetenzmodelle, Kompetenzentwicklung (S. 161-163). Münster: LIT-Verlag.