Becker, Hans-Jürgen, Bolte, Claus & Woest, Volker

Beitrag auf der GDCP-Jahrestagung 2007

Der Trend "außerschulische Bildungsangebote" in Chemie ist ungebrochen. Er ist eine Reaktion auf einen seit Jahrzehnten unbefriedigenden Chemieunterricht an allgemeinbildenden Schulen. Vielfältigste Aktivitäten sind von der Überzeugung geleitet, schon "frühzeitig" auch chemiebezogene Bildungsprozesse anzuregen. Entsprechende Initiativen sind derzeit wenig koordiniert; es fehlt vor allem ein Erfahrungsaustausch über die Absichten und Aktivitäten einerseits und über chemiedidaktische Forschungs- und Erkenntnisprozesse andererseits. Drei (Kurz)Berichte über Projekte in\n- Universität Jena (AG Woest: Fokus "Angebotsstruktur")\n- Universität Berlin (AG Bolte: Fokus "Transfer") und\n- Universität Paderborn (AG Becker: Fokus "Verstehensanalysen") \nwerden im Zusammenhang diskutiert. Dabei werden Möglichkeiten und grundsätzliche Problemlagen chemiebezogener Bildungsbemühungen in der Grundschule thematisiert.

 

Referenz:
Becker, H.-J., Bolte, C. & Woest, V. (2008). Chemie Lernen im Grundschulalter. Zur Integration differenzierter Forschungsansätze. In: D. Höttecke (Hrsg.), Kompetenzen, Kompetenzmodelle, Kompetenzentwicklung (S. 86-88). Münster: LIT-Verlag.