Müller, Marc & Schön, Lutz-Helmut

Beitrag auf der GDCP-Jahrestagung 2008

In den didaktischen Beiträgen zu einer "Phänomenologie in der Physik" - vorallem der Optik - hat sich in den vergangenen Jahren die Unterscheidung zwischen"eingebundenen" und "abgelösten" Perspektiven durchgesetzt. Trotzdem gibt es mehrere Auffassungen (methodischer Art) darüber, was genau damit eigentlich gemeint ist. Im Beitrag werden drei dieser Auffassungen an einem optischen Beispiel diskutiert. Daran anschließend wird ein Vorschlag unterbreitet, wie die begriffliche Unterscheidung vielmehr als Ausdruck eines (ganz natürlichen) Zuges aller optischen Phänomene zu verstehen ist. Damit wäre das Vokabular einerseits streng erscheinungsorientiert gerechtfertigt und andererseits wäre davor gewarnt, es sogleich auch außerhalb der Optik etablieren zu wollen.

 

Referenz:
Müller, M. & Schön, L.-H. (2009). „Eingebundene“ versus „abgelöste“ Perspektive – Vorschlag einer Begriffsklärung. In: D. Höttecke (Hrsg.), Chemie- und Physikdidaktik für die Lehramtsausbildung (S. 217-219). Münster: LIT-Verlag.