Schwerpunkttagung

Anmeldung von Schwerpunkttagungenen

Schwerpunkttagungen sollen mit einem kurzen Abstract, welcher die Ausrichtung der Schwerpunkttagung darstellt, schriftlich beim GDCP-Vorstand oder der Geschäftsstelle beantragt werden.

Dokumentation der Schwerpunkttagungen

Die Ergebnisse/Inhalte oder Entwicklungen der Schwerpunkttagungen sollen dokumentiert werden.

  • Erweiterter Beitrag im GDCP-Tagungsband der jeweiligen Jahrestagung im Umfang von bis zu 12 Seiten.
  • Ggf. Poster oder Vortrag über die Ergebnisse auf der jeweiligen Jahrestagung

Kommende Schwerpunkttagungen

Auf Initiative von GDCP-Mitgliedern können jährlich Schwerpunkttagungen der GDCP veranstaltet werden. In den Jahren 2016 und auch 2017 werden voraussichtlich erneut mehrere Schwerpunkttagungen organisiert:

  • Schwerpunkttagung Flensburg durch Lydia Schulze Heuling zum Thema "Inklusion" (8. bis 10. Juni 2017)
  • Die Schwerpunkttagung „Kompetenzmodellierung in den Naturwissenschaftsdidaktiken: Zielstellungen, Bilanzen und Zukunftsperspektiven eines fachdidaktischen Forschungsschwerpunkts“ wird in ein alternatives Format überführt. Weitere Informationen folgen.

Die letzten Schwerpunkttagungen fanden 2016 in Hannover und Frankfurt, sowie 2015 in Halle und in Münster statt.

 

Schwerpunkttagung Flensburg 2017

„Inklusive naturwissenschaftliche Lehr-Lernprozesse gestalten“

Vom 8. Bis 10. Juni 2017 an der Europa-Universität Flensburg

Inklusion ist spätestens seit der Ratifizierung der UN-Behinderkonvention ein zentrales Thema im aktuellen Bildungsdiskurs. Dabei geht es heute nicht mehr um die Frage, Ob Inklusion im Bildungssystem realisiert wird, sondern um das Wie ihrer Umsetzung.

Nach wie vor kann die Lehrerinnen- und Lehrerausbildung in den naturwissenschaftlichen Fächern weder auf einen breiten, noch systematischen Forschungsstand in den Naturwissenschaftsdidaktiken zurückgreifen. Um virulente Forschungsanliegen zu diskutieren, überregionalen und interdisziplinären Austausch zu fördern sowie neue Zusammenarbeiten zu initiieren findet eine Schwerpunkttagung der Gesellschaft für die Didaktik der Chemie und Physik an drei Tagen, vom 8. Bis 10. Juni 2017, an der Europa-Universität Flensburg statt.

Eine Intensivierung der wissenschaftlichen Vernetzung, insbesondere zwischen den naturwissenschaftlichen Fachdidaktiken, ist auf vielen Ebenen ein dringendes Desiderat. Beispielsweise um (1) die Schärfung des Diskurses auf der begrifflichen Ebene zu fördern, um u.a. an bestehende Diskurse anknüpfen und eigene fachdidaktische Standpunkte entwickeln zu können. (2) Herangehensweisen an die Adaption bzw. Entwicklung von Forschungsmethoden sind vonnöten, um empirisch gesicherte Befunde über Lehr-Lernszenarien in inklusiven bzw. heterogenen Lerngruppen zu erstellen. (3) Austausch praxeologischer Erfahrungen aus Schule und Hochschule, die demokratischen Naturwissenschaftsunterricht unter den Aspekten von Inklusion, Heterogenität und Diversität gestalten – auch um Gelingensaspekte zu eruieren.

Die Schwerpunkttagung ist bewusst offen gehalten. Sie bietet vor allem ein strukturiertes Format, um konzentriert in thematischen Gruppen zu arbeiten, die zu Beginn der Tagung gebildet werden. Ein weiteres Anliegen ist die Dokumentation und Ausarbeitung der behandelten Themen, die nach der Tagung in Buchform festgehalten werden sollen.
Wir würden uns freuen, Sie in Flensburg begrüßen zu dürfen!

Weitere Informationen finden Sie auf der Homepage der örtlichen Tagunsleitung und hier.

Schwerpunkttagung Hannover 2016

„Fachdidaktische Forschung zum Umgang mit digitalen Werkzeugen zur Unterstützung von Lernprozessen im naturwissenschaftlichen Unterricht“

25. bis 26.11.2016 in Hannover

Vom 25. bis 26.11.2016 findet an der Leibniz Universität Hannover am Fachgebiet Chemiedidaktik des IDN eine GDCP-Schwerpunkttagung zum Thema „Fachdidaktische Forschung zum Umgang mit digitalen Werkzeugen zur Unterstützung von Lernprozessen im naturwissenschaftlichen Unterricht“ statt. Die Tagung erfolgt in Kooperation mit der FDdB im Verband Biologie, Biowissenschaften und Biomedizin (VBio).

Digitale Endgeräte und Softwareentwicklungen haben sich als Medien für den naturwissenschaftlichen Unterricht insofern etabliert, als dass der Terminus „Neue Medien“ nicht mehr angebracht ist. Dennoch gab es auch in den letzten Jahren rasante Weiterentwicklungen in der digitalen Welt auf vielen Ebenen, was Potenzial für andere oder neu gestaltete Zugänge zum Lernen und Lehren ermöglicht. Die fachdidaktische Forschung ist aufgefordert, Lernformen für einen Einsatz von digitalen Werkzeugen mit Mehrwert theorie- oder evidenzbasiert zu beschreiben.

Die Schwerpunkttagung hat zum Ziel, genau in diesem Bereich zum Einen eine Bestandsaufnahme vorzunehmen, die mit gezielten Fragen klären soll, woran genau fachdidaktische Einrichtungen der Biologie, Chemie und Physik derzeit forschend tätig sind, was für Erfahrungen sie mit schwierigkeitsgenerierenden Merkmalen machen und wo insbesondere weiterer Mehrwert beim Einsatz digitaler Werkzeuge gesehen wird. Zum anderen sollen aber auch Möglichkeiten für eine engere Zusammenarbeit gesucht werden, um den Forschungsbereich stärker und nachhaltiger für die Community und auch die Zielgruppe (Schule und Hochschule) zu repräsentieren.

Wenn Sie einen inhaltlichen Beitrag zur Tagung liefern möchten, bekunden Sie bitte bis zum 27.05.2016 Ihr Interesse an der Tagung und senden uns bis 04.10.2016 Ihr Paper per Mail an Sascha Schanze (Leibniz Universität Hannover): Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Weitere Informationen finden auf der Homepage zur Schwerpunkttagung und hier (Call for Papers).

Die Tagung wird von Jorge Groß (Universität Bamberg) und Sascha Schanze (Leibniz Universität Hannover) koordiniert und von der Joachim Herz Stiftung unterstützt.

 

Weitere Beiträge...

  1. Schwerpunkttagung Frankfurt 2016